Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums unserer Schule hat ein Projekt die gesamte Schulgemeinschaft in Bewegung gebracht: Unsere Schüler:innen haben Eltern und Großeltern nach ihren Erinnerungen an unsere Schule befragt und diese Geschichten aufgeschrieben.
Die 1a und 1b Klasse haben diese Geschichten künstlerisch umgesetzt, indem sie Köpfe modellierten, die diese Geschichten von Früher nun in einer Ausstellung „erzählen“. Dort erfährt man von Eckestehen oder Ohrfeigen als Strafe, vom Schreiben mit Feder und Tintenfass sowie von einer Weltkarte im Klassenzimmer, vor der man Städte und Flüsse finden musste – eine Prüfung, deren Angst vielen noch heute in den Knochen steckt. Die Jause kaufte man im Pockfußgeschäft am Ortsplatz und manche schwärmen noch vom „Traunmüller-Leberkässemmerl“ um vier Schilling. Zum Trinken gab es Kakao- und Milchpackerl die bestellt werden konnten, und - heute kaum mehr vorstellbar - der damalige Schulwart wohnte mit seiner Frau und den fünf Kindern direkt im Schulhaus.
Diese Ausstellung ist eine kreative Zeitreise, die zeigt, wie sehr sich Schule verändert hat und wie viel von ihrem Geist bis heute geblieben ist. Und sicher ist, dass in 20 oder 30 Jahren auch unsere heutigen Schülerinnen und Schüler schmunzelnd auf ihre eigenen Schulgeschichten zurückblicken werden.